Wenn du keine SEV (Sondereigentumsverwaltung / Mietverwaltung) beauftragst, verwaltest du deine Wohnung selbst. Das ist grundsätzlich möglich, bedeutet aber auch, dass bestimmte Aufgaben automatisch bei dir liegen.
Viele neue Eigentümer unterschätzen am Anfang, was „Selbstverwaltung“ im Alltag wirklich heißt.
Was bedeutet Selbstverwaltung?
Ohne SEV bist du selbst verantwortlich für:
- Kommunikation mit dem Mieter
- Zahlungseingänge kontrollieren
- Nebenkostenvorauszahlungen prüfen
- Handwerker beauftragen
- Schäden bewerten
- Mieterhöhungen korrekt durchführen
- Abrechnungen erstellen
- rechtliche Fristen einhalten
Das ist machbar, erfordert aber Zeit, Struktur und ein gewisses Grundwissen.
Wann ist Selbstverwaltung realistisch?
Selbstverwaltung funktioniert vor allem dann gut, wenn:
- nur eine einzelne Wohnung vorhanden ist
- der Mieter zuverlässig zahlt
- wenig Reparaturen anfallen
- du erreichbar bist
- du dich aktiv kümmern möchtest
Bei mehreren Wohnungen oder bei WG-Konzepten empfehlen wir klar eine SEV, da der organisatorische Aufwand sonst sehr hoch wird.
Wichtig
Wenn du ohne SEV verwaltest und unsicher bist:
→ du kannst jederzeit über das Supportportal Fragen stellen
Wir helfen bei der Einordnung und sagen dir, wie du korrekt vorgehst.