Diese Frage ist kurz nach der Beurkundung eines Immobilienkaufs extrem häufig – und völlig verständlich.
Die Antwort lautet:
Weil viele Prozesse bei Immobilien Warteprozesse sind.
Beispiele:
- Grundbuchämter arbeiten in Intervallen
- Finanzämter haben Bearbeitungszeiten
- Sanierungen laufen unabhängig von Kommunikation
- Banken zahlen erst nach formalen Voraussetzungen
In diesen Phasen passiert sehr viel im Hintergrund, aber es gibt nichts aktiv zu kommunizieren.
Das bedeutet nicht, dass etwas schiefläuft.
Wann solltest du dich melden?
Immer dann, wenn:
- du ein neues Schreiben bekommst
- du unsicher bist
- eine Frist im Raum steht
- du das Gefühl hast, etwas zu verpassen
Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.
✅ Zusammenfassung: Der Ablauf nach dem Notartermin
- Notartermin → juristische Abwicklung (Notar) und ggf. die Sanierung (Verkäufer) starten
- Auflassungsvormerkung → rechtliche Sicherheit
- Kaufpreisfälligkeit → ggf. Eigenanteil überweisen & Bank zahlt aus
- Kaufpreiszahlung → Eigenprovision & Miete
- SEV / Steuerberater → laufende Betreuung
- Ruhephasen → normal und notwendig